Die Alternative zu DTVP

Beide Werkzeuge finden öffentliche Aufträge. Der Unterschied liegt darin, wo sie suchen und was sie kosten.

Die kurze Antwort

Das Deutsche Vergabeportal ist eine E-Vergabe-Plattform. Vergabestellen veröffentlichen dort ihre Ausschreibungen und wickeln das Verfahren ab, Bieter reichen ihr Angebot direkt im Portal ein.

Wer nach einer Alternative sucht, stört sich meist am selben Punkt: Das DTVP zeigt die Ausschreibungen, die im DTVP veröffentlicht werden. Das ist keine Schwäche, sondern die Bauart. Eine Vergabeplattform bildet ab, was über sie läuft.

Nur veröffentlicht eine Gemeinde ihre Aufträge nicht zwangsläufig dort. Sie nutzt vielleicht den Vergabemarktplatz ihres Bundeslandes, ein anderes Portal oder stellt die Unterlagen schlicht auf die eigene Website. Wer nur ein Portal beobachtet, sieht diesen Teil nie.

Wir setzen deshalb eine Ebene darüber an: Wir durchsuchen 5.190 Quellen: das DTVP selbst, die Landesportale und 5.063 Websites von Gemeinden, Landkreisen, Stadtwerken und Kliniken. Gefunden wird bei uns, geboten wird weiterhin dort, wo das Verfahren läuft.

vergabe.bot und DTVP nebeneinander

 vergabe.botDTVP
Was durchsucht wird5.190 Quellen: zentrale Portale und Landesportale, dazu 5.063 Gemeinde- und VerwaltungswebsitesDie Ausschreibungen, die im Deutschen Vergabeportal veröffentlicht werden
Kostenlos nutzbarSuche ohne Konto und ohne AnmeldungBasic-Edition, dauerhaft kostenfrei
Tägliche E-Mail49 € im Monat, alle Portale in einer Suche49 € im Monat (Professional)
Mehrere MitarbeiterEin Zugang je Konto, Enterprise auf Anfrage99 € im Monat bis 10 Nutzer (Enterprise)
AbrechnungMonatlich (49 €) oder jährlich (399 €) über Digistore24, 14 Tage kostenlos testen, Preise zzgl. USt.Jahresrechnung im Voraus, Preise zzgl. USt.
Angebot einreichenNicht möglich, wir verlinken auf die OriginalquelleDirekt im Portal
UmkreissucheJa, nach Postleitzahl und RadiusJa

Angaben zu DTVP geprüft am 28. August 2026 auf der Preisseite des Anbieters. Unsere Zahlen kommen live aus der Datenbank.

Wofür DTVP die bessere Wahl ist

  • Angebote lassen sich direkt im Portal einreichen, ohne Umweg
  • Die kostenfreie Basic-Edition reicht aus, um an Verfahren teilzunehmen
  • Persönliche Beratung bei der Einrichtung der CPV-Codes
  • Eigenes Profil in der Bieterdatenbank

Wofür vergabe.bot die bessere Wahl ist

  • 5.190 verschiedene Quellen an einer Stelle, statt einer Plattform
  • 5.063 Websites von Gemeinden, Landkreisen, Stadtwerken und Kliniken werden täglich selbst durchsucht
  • Der Preis steht auf der Website: 49 € im Monat zzgl. MwSt. nach 14 Tagen kostenloser Testphase, ohne Verkaufsgespräch
  • Die Suche ist ohne Konto und ohne Anmeldung nutzbar

Wann Sie nicht wechseln sollten

Wenn Sie überwiegend auf Verfahren bieten, die ohnehin im DTVP laufen, brauchen Sie dort einen Zugang. Die Basic-Edition kostet nichts und genügt dafür.

Was Sie außerdem wissen sollten: Die Suche deckt die Ausschreibungen ab, die im DTVP veröffentlicht werden. Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer, abgerechnet wird per Jahresrechnung im Voraus.

Häufige Fragen

Kann ich das DTVP durch vergabe.bot ersetzen?

Beim Finden ja, beim Bieten nein. Läuft ein Verfahren über das DTVP, geben Sie Ihr Angebot dort ab. Dafür genügt die kostenfreie Basic-Edition. Die kostenpflichtige Professional-Edition brauchen Sie vor allem für die tägliche Benachrichtigung, und genau diese Aufgabe übernehmen wir für 49 € im Monat zzgl. MwSt. über alle Portale hinweg, bei jährlicher Zahlung für 399 € im Jahr.

Sind die DTVP-Ausschreibungen bei vergabe.bot enthalten?

Ja. Das DTVP gehört zu den Quellen, die wir mehrmals täglich abrufen. Sie sehen die Verfahren also, und der Link führt Sie zur Originalbekanntmachung im Portal.

Was ist mit Ausschreibungen, die nur auf einer Gemeinde-Website stehen?

Die sind der Grund, warum es vergabe.bot gibt. Wir durchsuchen 5.063 Träger-Websites direkt, aktuell stehen daraus 676 laufende Ausschreibungen in der Datenbank. Es ist ein kleinerer Teil des Gesamtbestands, dafür sieht ihn kaum jemand sonst.

Kostet das DTVP wirklich 49 Euro?

Das ist der Preis der Professional-Edition laut der Preisseite des Anbieters, Stand 28. August 2026, zuzüglich Umsatzsteuer. Die Basic-Edition kostet nichts, bietet aber keinen Benachrichtigungsdienst.

Machen Sie die Probe

Suchen Sie nach Ihrem Gewerk und vergleichen Sie die Treffer mit dem, was Sie heute sehen. Dafür brauchen Sie kein Konto.

20.584 laufende Ausschreibungen, Stand heute

vergabe.bot ist ein Nachweisdienst. Wir sammeln öffentlich bekanntgemachte Ausschreibungen aus zahlreichen öffentlichen Quellen und verlinken auf die jeweilige Originalquelle. Das Vergabeverfahren führt die ausschreibende Stelle durch. Angebote reichen Sie ausschließlich dort ein, nicht bei uns.