Die Alternative zu DTVP
Beide Werkzeuge finden öffentliche Aufträge. Der Unterschied liegt darin, wo sie suchen und was sie kosten.
Die kurze Antwort
Das Deutsche Vergabeportal ist eine E-Vergabe-Plattform. Vergabestellen veröffentlichen dort ihre Ausschreibungen und wickeln das Verfahren ab, Bieter reichen ihr Angebot direkt im Portal ein.
Wer nach einer Alternative sucht, stört sich meist am selben Punkt: Das DTVP zeigt die Ausschreibungen, die im DTVP veröffentlicht werden. Das ist keine Schwäche, sondern die Bauart. Eine Vergabeplattform bildet ab, was über sie läuft.
Nur veröffentlicht eine Gemeinde ihre Aufträge nicht zwangsläufig dort. Sie nutzt vielleicht den Vergabemarktplatz ihres Bundeslandes, ein anderes Portal oder stellt die Unterlagen schlicht auf die eigene Website. Wer nur ein Portal beobachtet, sieht diesen Teil nie.
Wir setzen deshalb eine Ebene darüber an: Wir durchsuchen 606 Quellen, darunter das DTVP selbst, die Landesportale und 4.634 Websites von Gemeinden, Landkreisen, Stadtwerken und Kliniken. Gefunden wird bei uns, geboten wird weiterhin dort, wo das Verfahren läuft.
vergabe.bot und DTVP nebeneinander
| vergabe.bot | DTVP | |
|---|---|---|
| Was durchsucht wird | 606 Quellen: zentrale Portale, Landesportale und 4.634 Träger-Websites | Die Ausschreibungen, die im Deutschen Vergabeportal veröffentlicht werden |
| Kostenlos nutzbar | Suche ohne Konto und ohne Anmeldung | Basic-Edition, dauerhaft kostenfrei |
| Tägliche E-Mail | 29 € im Monat (Professional) | 49 € im Monat (Professional) |
| Mehrere Mitarbeiter | 79 € im Monat (Business) | 99 € im Monat bis 10 Nutzer (Enterprise) |
| Abrechnung | Monatlich oder jährlich über Digistore24 | Jahresrechnung im Voraus, Preise zzgl. USt. |
| Angebot einreichen | Nicht möglich, wir verlinken auf die Originalquelle | Direkt im Portal |
| Umkreissuche | Ja, nach Postleitzahl und Radius | Ja |
Angaben zu DTVP geprüft am 28. August 2026 auf der Preisseite des Anbieters. Unsere Zahlen kommen live aus der Datenbank.
Wofür DTVP die bessere Wahl ist
- Angebote lassen sich direkt im Portal einreichen, ohne Umweg
- Die kostenfreie Basic-Edition reicht aus, um an Verfahren teilzunehmen
- Persönliche Beratung bei der Einrichtung der CPV-Codes
- Eigenes Profil in der Bieterdatenbank
Wofür vergabe.bot die bessere Wahl ist
- 606 verschiedene Quellen an einer Stelle, statt einer Plattform
- 4.634 Websites von Gemeinden, Landkreisen, Stadtwerken und Kliniken werden täglich selbst durchsucht
- Der Preis steht auf der Website, ab 29 Euro im Monat, ohne Verkaufsgespräch
- Die Suche ist ohne Konto und ohne Anmeldung nutzbar
Wann Sie nicht wechseln sollten
Wenn Sie überwiegend auf Verfahren bieten, die ohnehin im DTVP laufen, brauchen Sie dort einen Zugang. Die Basic-Edition kostet nichts und genügt dafür.
Was Sie außerdem wissen sollten: Die Suche deckt die Ausschreibungen ab, die im DTVP veröffentlicht werden. Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer, abgerechnet wird per Jahresrechnung im Voraus.
Häufige Fragen
Kann ich das DTVP durch vergabe.bot ersetzen?
Beim Finden ja, beim Bieten nein. Läuft ein Verfahren über das DTVP, geben Sie Ihr Angebot dort ab. Dafür genügt die kostenfreie Basic-Edition. Die kostenpflichtige Professional-Edition brauchen Sie vor allem für die tägliche Benachrichtigung, und genau diese Aufgabe übernehmen wir für 29 statt 49 Euro und über alle Portale hinweg.
Sind die DTVP-Ausschreibungen bei vergabe.bot enthalten?
Ja. Das DTVP gehört zu den Quellen, die wir mehrmals täglich abrufen. Sie sehen die Verfahren also, und der Link führt Sie zur Originalbekanntmachung im Portal.
Was ist mit Ausschreibungen, die nur auf einer Gemeinde-Website stehen?
Die sind der Grund, warum es vergabe.bot gibt. Wir durchsuchen 4.634 Träger-Websites direkt, aktuell stehen daraus 763 laufende Ausschreibungen in der Datenbank. Es ist ein kleinerer Teil des Gesamtbestands, dafür sieht ihn kaum jemand sonst.
Kostet das DTVP wirklich 49 Euro?
Das ist der Preis der Professional-Edition laut der Preisseite des Anbieters, Stand 28. August 2026, zuzüglich Umsatzsteuer. Die Basic-Edition kostet nichts, bietet aber keinen Benachrichtigungsdienst.
Machen Sie die Probe
Suchen Sie nach Ihrem Gewerk und vergleichen Sie die Treffer mit dem, was Sie heute sehen. Dafür brauchen Sie kein Konto.
25.149 laufende Ausschreibungen, Stand heute
vergabe.bot ist ein Nachweisdienst. Wir sammeln öffentlich bekanntgemachte Ausschreibungen aus zahlreichen öffentlichen Quellen und verlinken auf die jeweilige Originalquelle. Das Vergabeverfahren führt die ausschreibende Stelle durch. Angebote reichen Sie ausschließlich dort ein, nicht bei uns.